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Die staatlich anerkannte Berufsbildende Schule der Johannesburg hält
folgende Bildungsangebote vor:
1. Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und
regionales BVJ als Sonderform für die Region Das BVJ
dient der Schulpflichterfüllung und der Prüfung von
Ausbildungsmöglichkeiten durch das Kennenlernen verschiedener
Berufsfelder. Durch sozialpädagogische und therapeutische Interventionen
sollen die TeilnehmerInnen die Gelegenheit erhalten, auch ihre
persönlichen Probleme zu bearbeiten.
2. Berufseinstiegsklasse (BEK) Für SchülerInnen,
die nach dem Besuch der 9. Hauptschulklasse keinen oder nur einen
schwachen Abschluss erzielt haben.
3. Einjährige Berufsfachschulklasse (BFS) in den
Berufsfeldern: > Agrarwirtschaft > Bautechnik >
Fahrzeugtechnik > Holztechnik > Metalltechnik >
Elektrotechnik
4. Grundstufe, Fachstufen I und II für die
Ausbildung nach § 66 BBiG bzw. § 42m HWO Folgende Ausbildungsberufe
können erlernt werden: > Bau- und MetallmalerIn >
HolzbearbeiterIn > MetallbearbeiterIn >
MetallfeinbearbeiterIn > BearbeiterIn für Gas- und
Wasserinstallation > Kraftfahrzeugbearbeiter > BearbeiterIn
für Elektroinstallation > BearbeiterIn für Trockenbau >
GartenbaufachwerkerIn > WerkerIn in der Landwirtschaft >
BearbeiterIn im Bäckerhandwerk
Die Berufsbildende Schule der Johannesburg ist sozialpädagogisch und
sonderpädagogisch orientiert. Der Unterricht wird vorwiegend von
ausgebildeten BerufsschullehrerInnen durchgeführt, die über eine
sonderpädagogische Qualifikation verfügen. Lernbehinderte SchülerInnen
können nach Bedarf in Sonderklassen (8-15 SchülerInnen) unterrichtet
werden.
Die Lehrpläne der Schule, das Ausbildungsprogramm der Werkstätten und
der Förderunterricht ergänzen und überschneiden sich sinnvoll und sind
aufeinander zugeordnet. SozialpädagogInnen unterstützen die Arbeit der
LehrerInnen durch vielfältige Angebote, wie z. B. Gruppenarbeiten,
soziales Kompetenztraining, erlebnispädagogische Fahrten.
Die Berufsbildende Schule der Johannesburg versteht sich als
Durchgangsschule. Ziel der Beschulung ist, die Auszubildenden in ihrer
sozialen Kompetenz und ihrem schulischen Leistungsvermögen soweit zu
befähigen, dass sie eine öffentliche Schule besuchen können. Speziell für
AussiedlerInnen umfasst der Lehrplan auch Sprachförderkurse.
Etwa 1/3 der Jugendlichen besuchen umliegende öffentliche
Berufsbildende Schulen. Eine enge Kooperation mit den öffentlichen
Berufsbildenden Schulen sowie die Mitarbeit in den Prüfungsausschüssen von
Kammern und Innungen garantieren eine stets aktuelle Ausrichtung der
Beschulung. |